Mobilität ist auf dem Bauernhof immer gefragter

In früheren Zeiten beschränkte sich die Mobilität der Landwirte auf einen Ackergaul, der Arbeitsgerät und Ernten leichter transportabel machte. Dieses meist einzige Pferd auf dem Hof hatte ein arbeitsreiches Leben, kam aber mit Futter und Wasser und ansonsten relativ geringem Pflegeaufwand aus. Mit Anschaffung der ersten Landmaschinen vom kleinen Traktor bis hin zum Mähdrescher und Saat- beziehungsweise Erntemaschinen eröffnete sich ein völlig neuer Bedarf auf den landwirtschaftlichen Anlagen: Heute hat jeder Landwirt einen großen Fuhrpark, meist aus mehreren Traktoren und vergleichbaren Fahrzeugen, allerlei Anhängern und natürlich schwerem Arbeitsgerät auf dem Hof; alles der Wartung und Versorgung mit Treibstoffen und anderen Dingen unterlegen. Moderne Dieselmaschinen arbeiten neben dem eigentlichen Kraftstoff zudem mit dem Zusatz Ad-Blue; außerdem sind diverse Schmierstoffe regelmäßig zu kontrollieren, austauschen beziehungsweise aufzufüllen. Mobilität bekommt hier eine komplett neue Richtung, denn effektives Arbeiten in einem landwirtschaftlichen Betrieb funktioniert nur, wenn die Gegebenheiten hierfür auch optimiert sind.

Die Mobilität am Laufen halten

Es reicht bei Weitem nicht aus, den Traktor morgens zu starten, damit die Arbeit zu erledigen und abends auf dem Hof wieder abzustellen. Die landwirtschaftlichen Fahrzeuge neuerer Generation haben sehr empfindliche Motoren und Hydrauliksysteme, die einer optimalen Wartung bedürfen. Oft ist alleine die nächste Tankstelle vom Hof so weit entfernt, dass zu Stoßzeiten der Saat und Ernte Zeiten der Weg dorthin die täglich zu erbringende Arbeitsleistung der Maschinen so einschränken würde, dass Ertrag-orientiertes Arbeiten kaum noch möglich ist. Die Tanks der Landwirtschaftsfahrzeuge sind groß, jedoch haben auch sie kein unendliches Fassungsvermögen. So ist oft mehrfaches Tanken erforderlich – was die Mobilität von der Marke Cemo ins Spiel bringt. Die kürzest mögliche Strecke ist in den meisten Fällen der Weg zurück zum Hof, um den herum alle Wiesen, Wälder und Ackerflächen gelegen sind. Dort befindet sich dann die eigene Tankanlage, die per Tanklastzug – wie bei der normalen Tankstelle – mit Kraftstoff befüllt wird. So kann jedes Fahrzeug auf dem Hof betankt werden; mit dem geringsten Zeitaufwand, den niedrigsten unnötigen Kosten und auf maximale Effektivität ausgerichtet.

Die Anschaffung einer solchen Tankanlage auf dem eigenen Hof zahlt sich entsprechend schnell aus. Die Kosten amortisieren sich durch ersparte Fahrten zu öffentlichen Tankstellen, wenig unterbrochene beziehungsweise verlorene Arbeitszeit und auch niedrigere Kraftstoffpreise bei der Abnahme größerer Mengen, die auf einmal in die hofeigenen Tanks gefüllt werden. Die Kapazitäten der Tanks lassen sich auf die Bedürfnisse auf dem Hof bestens anpassen; der kleinere Betrieb muss natürlich nicht gleich eine Ad-Blue Tankanlage mit 5000 Litern Fassungsvermögen anschaffen; diese rentiert sich erst ab einer bestimmten Betriebsgröße. Wichtig ist natürlich, die Anlagen von einem Anbieter zu kaufen, der auch die Bestimmungen kennt und nur zertifizierte Produkte anbietet. Ebenfalls sollte an die eigene Sicherheit gedacht werden; abschließbare Anlagen, die vor Missbrauch und Fremdnutzung geschützt sind, gibt es ebenso, wie alle Zubehörteile, die für sicheres und umweltschützendes Tanken benötigt werden. Ein Sicherheitsschlüssel, der Betankung möglich macht und gleich eine Verbrauchsliste erstellt, ist Usus; wer diesen Schlüssel nicht parat hält, kann auch keinen Diesel oder Ad-Blue tanken. Dass Auffangwannen und andere Sicherheitsmaßnahmen bereitstehen müssen, versteht sich von selbst.

Ebenso verhält es sich mit dem Bereitstellen der diversen Schmierstoffe, die für den Betrieb der landwirtschaftlichen Fahrzeuge unverzichtbar sind. Auch hier wäre der Weg in die Werkstatt, in der Material und Stundenlohn für erhaltene Dienstleistungen zur Zahlung fällig werden, viel zu teuer und zu aufwändig. Also richten sich die Landwirte zum Erhalt ihrer Mobilität auch diesbezüglich eine eigene Versorgungsstation ein. Maschinen, die regelmäßig schwere Arbeit verrichten, verbrauchen Motoröl, müssen regelmäßig einen Ölwechsel erhalten. Auch alle Hydrauliksysteme müssen mit Schmierstoffen versorgt werden. Die Schäden bei fehlender Schmierung sind schnell geschehen, sehr ärgerlich und vor allem unverhältnismäßig kostenintensiv. Die einfachste, schnellste und günstigste Versorgung mit Hydrauliköl erfolgt also – wie das Betanken mit Diesel – am effektivsten auf dem eigenen Hof ohne unnötige Wege, Bezahlung fremder Arbeit und so weiter. Die entsprechenden Tanks, Lagermöglichkeiten und Pumpensysteme gibt es zu kaufen – für den modernen und preisbewussten Landwirt sogar online.

Mobilität im Milchviehbetrieb

Auch in der Milchwirtschaft kann Mobilität gefragt sein. Nicht alle Tiere werden im Stall gehalten – nicht jeder Betrieb ist so groß, dass sich eine fest installierte Melkanlage rentiert. Hobbylandwirte, Ökobauern, die ihr Vieh auf der Weide halten: Die Voraussetzungen, unter denen ein fahrbarer Minimelker betrieben wird, sind verschieden. Eine solche mobile Melkanlage bringt die Anlage zur Kuh, nicht umgekehrt. Egal, ob die Ziege auf einer Weide oder die Kuh auf der Almwiese: die Milchqualität, die Hygiene und auch der Ertrag müssen erhalten beziehungsweise optimal beschaffen sein. Klar, auch die mobilen Melkanlagen sind mit einem gewissen Aufwand versehen; sie müssen eventuell geleert werden, um mit der Arbeit auf der Weide fortfahren zu können – zudem sind sie unbedingt regelmäßig zu reinigen. Dafür sind die heute erhältlichen Geräte super wartungsarm, mit den besten Materialien für leichtes Reinigen und somit optimale Hygiene ausgestattet und somit mehr als praktisch.

Die größeren Milchtanks, die zum Sammeln und zur Abgabe der Rohmilch genutzt werden, unterscheiden sich dann bestenfalls in ihrer Größe von jenen, die auf größeren Höfen mit mehr Milchvieh und somit einem größeren Milchkontingent betrieben werden. Ein solcher transportabler Minimelker gibt Auskunft über den Verbrauch, ist mit allerlei Zubehör ausgestattet und auch in unwegsamem Gelände, eben auf unebenen Weiden oder schwer zu erreichenden Koppeln einsetzbar. Wo das Vieh der Biobauern gesundes Gras auf den Weiden zu Fressen bekommt, sind mobile Melkanlagen die Alternative zum täglichen Eintreiben der Tiere in den Stall. Schonend für die Tiere, zugunsten eines optimalen Ertrags und bester Qualität unter Berücksichtigung aller Hygienestandards – und ohne Handarbeit, die veraltet und nicht mehr zeitgemäß ist: Auch so kann Mobilität in der Landwirtschaft zum Thema werden.

Landwirtschaft mit Energiewirtschaft kombinieren

Der Landwirt ist mit seinem Betrieb noch mehr dem energiesparenden Arbeiten unterlegen, als manche andere Firma. Dies betrifft zum einen die Kosten, die durch Energieverbrauch entstehen, zum anderen aber auch das Bewusstsein der Problematik des Klimawandels, von dem niemand mehr betroffen ist, als der Erzeuger von Getreide, Milch, Obst und so weiter. Das Umdenken der Agrarbetriebe hin zu erneuerbaren Energien hat schon lange begonnen, wird natürlich, wie jeder weiß, aber auch im Moment noch von Zuschüssen und guten Erträgen für erzeugte Energie belohnt. Die riesigen Dachflächen der Ställe und Scheunen eignen sich aber auch hervorragend für die Gewinnung von Sonnenenergie. Es ist also gleich doppelt effektiv, wenn Bauern Sonne ernten. Diese scheint – wenn sie es denn tut – völlig umsonst. Sonnenkollektoren versorgen den eigenen Hof mit Strom, erzeugen meist aber so viel Energie, dass man das lokale Energienetz noch speisen kann. Dafür verdient man Geld, das zunächst den Kauf der Solarzellen wie von selbst amortisiert, dann aber kräftig in die eigene Tasche arbeitet. Zumindest im Moment noch wird also jeder Stall, dessen Dach in die richtige Richtung zeigt, zur Gewinnung von Solarenergie genutzt. Nicht selten ist bei Neubauten die Richtung des Daches sogar ein Planungselement, denn die Kollektoren helfen bei den momentanen Bedingungen sogar noch bei der Refinanzierung der Baukosten. Es bleibt abzuwarten, wie lange diese Gegebenheiten noch so bleiben, wie sie im Moment sind; es könnte durchaus passieren, dass die Erträge aus der Sonnenenergie zurückgehen, da die von den Stromerzeugern bezahlten Preise aufgrund des höheren Angebots sinken. Dann bleibt zwar der positive Effekt der Selbstversorgung, jedoch verliert die Gewinnmöglichkeit deutlich an Attraktivität. Experten weisen auf die Energieversorgung durch Holz hin, sind im Übrigen auch der Meinung, dass das Preisniveau für den erzeugten Strom nicht mehr lange so hoch bleiben kann.